Alexander
Rankovic
Frühling 2002,
St. Tropez (Südfrankreich)
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Diese Bilder, weitere 70 von Alex, und noch 1000 von anderen Models, sind auf der MalePerceptions CD 2002.

 
 
'BravoGirl', Ausgabe 12/02

 
 

"Es sieht besser aus, wenn ich lache", sagte Alexander (geb.1981) schon am Flughafen, als wir ihn am Flughafen von Nizza (Südfrankreich) für ein Modeprojekt abholten. Nun gut, es war nicht zu bestreiten, und er fühlte sich sichtlich wohler, wenn er beim Fotografieren die weissen Zähne zeigen konnte. 

Alexander kommt aus Österreich. Mit seiner beeindruckenden Grösse (1,95m) wird er es nicht ganz leicht haben, seinen Fuss in das professionelle Modelling zu setzen, denn dort sind die Grenzen doch eng gesetzt: ein männliches Modell sollte den Rahmen von 1,82-1,88m nicht überspannen. 

 

Unsere Reisegruppe - acht Models, die Staff, und meine Wenigkeit - wählte den bezaubernden Strand von Kontiki, in der Nähe von St. Tropez als Basislager. Damit die Angelegenheit nicht zu sandig wurde, mieteten wir "mobile-homes" an, festinstallierte Campingwagen, die den Luxus von fließendem Wasser und Strom boten. So kann man direkt am Strand leben, ohne zu kampieren

Zu Ostern sind Wind und Wasser noch recht kühl, und nur die hartgesottenen Schwimmer wagten sich ins Wasser. Aber die Sonne schien durchgehend, und da die Saison noch nicht begonnen hatte und der Strand damit nicht überlaufen war, konnten wir ohne Unterbrechung und Störung arbeiten.

 

 
 
 

Dass Alexander einen adonishaften, athletischen Körper der Extraklasse hat, muss wohl nicht erwähnt werden. Es ist schlichtweg keinerlei Fett sichtbar, die Proportionen sind klassisch griechisch und auch bei aller Kritikfreude ist kein Falsch zu sehen.

Und ich glaube, so viel und häufig trainiert er dafür gar nicht. Jedenfalls ist mir in der ganzen Woche nicht aufgefallen, dass er auch nur einmal joggen war, eine einzige Liegestütze gemacht oder auch nur ansatzweise auf seine Ernährung geachtet hätte. 

Einmal habe ich beobachtet, wie er in einen Becher Joghurt mehr als eine halbe Packung Haselnusskrokant auf einmal geschüttet hat - da erblasst vor Neid, wer fünf mal die Woche im "Fit"nessstudio sich quält und nicht der Bauch, sondern der Erfolg mager bleibt.

Es ist schon viel eine Frage der Veranlagung, dem was uns in die Wiege "gelegt" wird. Wessen Gene zu schnellem Muskelaufbau veranlagt sind und wo die Knochen und Körperbauch schon so geformt sind, dass sie das Muskelwachstum gut aufnehmen und zu einer ästhetischen Gesamtansicht erheben, der wird auch ohne viel Übung schnell eine "Traumfigur" bekommen. Und bei wem dies nicht so ist, das dürfte eine Zweidrittelmehrheit in der Bevölkerung sein, bei dem wird die Traumfigur ein Traum bleiben.

Eigentlich eine Binsenweisheit, aber eine ganze Branche lebt davon uns einzureden, dass man durch geeignetes Verhalten schon Herr über seinen Körper wird. Und wir lassen es uns ja gerne einreden - denn "Selbstbestimmung" ist dem Menschen schmeichelhafter als "Veranlagung", ein ganz und gar unsympathisches Wort, es riecht so unangenehm nach Fremdherrschaft!

 

 

 
Diese Bilder, weitere 70 von Alex, und noch 1000 von anderen Models, sind auf der MalePerceptions CD 2002.
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