Ich darf
heute Daniel vorstellen, Manpower aus dem Osten der Republik, aus Leipzig.
Kein Leipziger Allerlei, sondern vom Feinsten.
Daniel ist
gerade 20 geworden. Er geht zur Uni und studiert Bauingenieurwesen und
Sportökonomie. Nebenbei arbeitet er in einer Disko und einem Fitneßstudio.
Er ist außerdem Judoka, trägt den schwarzen Gürtel und
ist gerade erst (Oktober 2001) mitteldeutscher Meister geworden. - Daniel
ist also in jeder Hinsicht umwerfend (das war ein flauer Scherz - Die Bezeichnung
"mitteldeutsche Meisterschaften" ist aber auch einer).
Es gibt viele
junge Damen und Herren, die in richtigem Licht und unter bestimmten Winkel
betrachtet, gut aussehen. Ein richtiges Fotomodell sollte aber immer gut
aussehen, bei jedem Licht und jedem Winkel. Daniel erfüllt diese Forderung.
Front, Profil, schräg von der Seite, von hinten, Gesicht, Oberkörper,
Beine - er ist einfach überall fotogen. Ein Leichtes, Fotos von so
einem Modell zu machen.
Daniel hatte
sich beworben und sollte "getestet" werden. Im "Testshoot" werden Model-Newcomers
auf Ihre Fotogenität getestet. Es geht aber nicht nur um die Fotos,
die verschiedenen Gesichter und die Fähigkeit, gut zu posen, sondern
auch darum zu sehen, wie professionell das Modell auftritt, ob es pünktlich,
zuverlässig ist, alles mitmacht oder rumzickt, kälte- oder lichtempfindlich
ist. Im europäischen Winterhalbjahr ist es für ein Model eh keine
gute Idee, kälteempfindlich zu sein - ab etwa 15 Grad darf -bei mir
zumindest- keiner frieren :-)
Als Location
wählten wir eine stillgelegte Fabrikhalle der Deutschen Bahn in Kassel
und, nicht wegen des Namens, sondern wegen der schönen Glas- und Stahlfassade,
das Haus der "Brüderhilfe". "Brüderhilfe" ist kein Verein zur
Unterstützung Homosexueller, sondern eine Krankenversicherung für
Geistliche und Bedienstete der großen Kirchen. Böse, wer denkt,
das liefe in vielen Fällen aufs gleiche hinaus :-)
Zurück
zu Daniel: Sein verschmitztes Lächeln gefällt mir am besten.
Ich lege großen Wert darauf, daß Models gut lachen können
und es auch tun. Nicht alle können das, übrigens auch nicht alle
auf MalePerceptions. Daniel kann aber sehr sehr nett, ohne den Mund zu
öffnen, die seitlichen Mundwinkel nach oben ziehen. Dazu passen seine
dunklen Knopfaugen und die dunklen Haare.
Dazu kommt
sein leichter, aber unüberhörbarer sächsischer Dialekt.
Da ich selbst aus Baden komme und daher nicht akzentfrei spreche, wäre
ich der letzte, der sich darüber lustig macht. Regionale Unterschiede
sind im "Europa der Regionen" höchstwillkommen und unterstreichen
die Individualität eines jeden Landstriches!
Dies ist wohl
das letzte Update vor Weihnachten (2001). Ich danke an dieser Stelle allen
treuen Besuchern für den regelmäßigen Besuch von MalePerceptions.
Als kleines Weihnachtsgeschenk gibt es alle Bilder dieser Seite großformatig
als (passwortgeschütztes)
zip-file.
Das Passwort
ist das Lösungswort des diesjährigen MalePerceptions Weihnachtsrätsels:
Wie lautet der zweite Vorname des deutschen Komponisten, der in der gleichen
Stadt gelebt hat wie Daniel. Er lebte 1685-1750 und war Thomaskantor in
der Thomaskirche. Also jetzt ists wirklich einfach. Daniel ist zwar kein
Thomaskantor, dafür lebt er aber noch.
Daniel ist
Titelbild des MaleAppeal Kalenders 2002: Format A2-Format, 40x60cm, 12
MalePerceptions Models. Jetzt online
bestellen.
Einhundert
weitere Bilder von Daniel, u.a. von unserem fünftägigen Shoot
in Miami, Florida, USA, gibt es auf der MalePerceptions
CD 2002.
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