Los Angeles, Sommer 2000

 

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Francais
 
Mehr von Sergio auf der MalePerceptions CD 2000.

Im Juni 2000 wollten mein Roommate Wolfgang und ich in den Genuß eines Strandraves an der pazifischen Küste kommen. Diese halboffiziellen (ergo halblegalen) Raves machen keine Werbung von sich, sondern werden nur auf Flyern oder durch Mundwerbung bekannt gemacht.

Man muß dann am Tag der Veranstaltung eine Telefonnummer wählen, und erhält eine Adresse mitgeteilt, wo es die Karten gibt. Man fährt zu derselben (meist außerhalb der Stadt, das will in Los Angeles was heißen!) - holt sich die Karten, und bekommt dort erst mitgeteilt, wo nun die eigentliche Party ist. Es bedarf also einiger Vorbereitungszeit. 

Dabei war die Party selbst gar nicht so doll: organisatorisch hat vieles nicht hingehauen (welcome to the US), Musik gab's lange gar keine - dafür gab es aber einiges fürs Auge - so auch Sergio.
 
 


 

Sergio ist 1980 geboren italienischer Abstammung (gut zu erkennen) und wohnt in La Crescenda, einer Ansammlung von staubigen Gebäuden in der Steppe nordöstlich von Los Angeles. Er geht (auch gut zu erkennen) regelmäßig ins Fitneßstudio, so wie alle Kalifornier, die etwas auf sich halten. 

Sergio hat - zumindest nach meinem Geschmack - Idealfigur: sportlich, sehnig und drahtig, nicht zu breit, nicht zu lang. Dazu ein markantiges Gesicht, das noch Jugend, bereits aber Erwachsenheit zeigt.
 
 


 
 

Die meisten Bilder dieses ersten Shoots sind in der Nähe von Sergios zu Hause, La Crescenta entstanden. Wir fuhren auf einen kleinen Hügel mit netter weiter Aussicht und einer kleinen Kirche, ein paar anscheinend öffentlichen Gebäuden und ein paar klapprigen Wohnhäusern. Plötzlich stoppte ein Auto scharf vor uns und zwei Frauen stiegen aus - eine katholische Nonne und eine Art Managerin - Was wir hier wollten, wir hätten hier nichts zu suchen, die ganze Gegend sei Privatbesitz, wurden wir angefeindet. 

Tut mir leid, so redet niemand mit mir, schon gar keine religiösen Fundamentalisten. Und so entstand eine hitzige Diskussion über Anstand und Form, die zu nichts führte außer einmal mehr zu der Erkenntnis, daß alles im Raum Los Angeles entweder privat ("private") ist oder öffentlich ("public"). Im ersten Fall ist es nicht erlaubt dort zu fotografien oder zu atmen, es sei denn man hat schriftliche Erlaubnis und dafür teuer bezahlt. Im zweiten Fall ist es nicht erlaubt dort zu fotografien oder zu atmen, es sei denn man hat schriftliche Erlaubnis und dafür teuer bezahlt. 
 
 
 


 

Unserem Shoot hat dies aber keinen Abbruch getan :-)  Insgesamt haben Sergio und ich dreimal miteinander gearbeitet: Das zweite mal in Hermosa Beach, das dritte mal am Strand von Santa Monica. Dutzende Bilder von Sergio am Strand, die nicht auf dieser Seite sind, gibt es auf der MalePerceptions CD 2000, und einige auf Seite 2.
 
 
 


 
 

(c) MalePerceptions, 1998-2004